Ach, es gab immer noch sehr viele in der Gemeinde, die meinem Vater nicht wohlwollten. Alle diese Männer, die die ganze Woche über mit einem Hering und einem Stück Schwarzbrot in der Tasche von Dorf zu Dorf liefen, den schweren Packen auf dem Rücken, das Vieh mühsam vor sich hertreibend, und die daheim noch ihre Wiesen und Äcker bestellten, all die, die sich schmutzig und müde abrackerten die Woche über, sie sollten sich von diesem Lehrer, dem Faulenzer, Vorschriften machen lassen, was sie zu tun und was sie zu lassen hätten! Obendrein wollte er noch dafür bezahlt haben. Keine Geschenke wollte er nehmen. "Zdoko", also Wohltätigkeit, wie es die Heilige Schrift vorschreibt, ja gut, die wollte man üben. Aber er wollte es bezahlt haben, das Vorbeten bezahlt haben, keine Almosen annehmen, wo er es doch aus Frömmigkeit hätte tun müssen. Nein, diesen Lehrer sollte man fortjagen. Aber er war vom Staat angestellt, sie waren machtlos. Dazu hatte jeder von ihnen unberufen acht oder neun, ja auch zehn Kinder. Die Kinder lernten gut bei ihm, also mußte man eine Faust in der Tasche machen und schweigen. Dieser zähe Kampf dauerte 35 Jahre lang.