Für die Verschiffung nach Kanada (statt
Australien) wurden von den britischen
Behörden primär junge, unverheiratete
Männer ausgewählt. Dass die Schiffe
von deutschen U-Booten verschont
blieben, findet seine Erklärung darin,
dass die Briten durchsickern ließen,
dass deutsche Kriegsgefangene mit an
Bord waren. Zu diesem Ergebnis kommt
Geneviève Susemihl in ihrer 2004
publizierten Abhandlung "... and it
became my home." Die Assimilation
und Integration der deutsch-jüdischen
Hitlerflüchtlinge in New York und
Toronto.
An Bord stießen Kriegsgefangene und
jüdische Flüchtlinge aufeinander, es kam
zu offenen Feindseligkeiten. Im
Gespräch mit G. Susemihl erinnert sich
Jack Hahn: ""On that boat there were
half German prisoners and half of us,
and as soon as we got on, there was a
big fight. They started singing: 'Wenn
das Judenblut vom Messer spritzt ...'
They had to put barbed wire through
the middle of the boat."
Im Interview mit G. Susemihl beschreibt Jack
Hahn seinen Transport auf der Sobieski im Juli
1940 nach Kanada.