Fünf der sechs Geschwister Katz zu Beginn der 1970er Jahre in Quito/ Ecuador. Von links: Frieda, Moritz, Willy, Isidor u. Joseph. Julius war bereits 1948 verstorben.
Die drei Söhne von Willy Katz 1999 zu Besuch in Nentershausen.
Von links: Bert, Karl/ Carlos und Manfred.
1973 verließen Willy Katz und seine Frau Martha ihren Zufluchtsort Quito in Ecuador, um sich in Petach Tikvah in Israel niederzulassen. Vater Jakob Katz II war zu diesem Zeitpunkt ebenso wie Bruder Julius, Tante Jettchen, Tante Elka, Onkel Wolf und Schwager Leopold Hecht (Ehemann von Schwester Frieda) verstorben.
Willy Katz" Söhne hatten bereits vor dem Vater Südamerika verlassen. Der 1930 geborene älteste Sohn Siegbert (Bert) war in die USA gegangen. Dort qualifizerte er sich als leitender Mitarbeiter des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston. Im Rahmen dieser beruflichen Tätigkeit wirkte er am Apolloprogramm und anderen Raumfahrt- und Raketenprojekten mit.
Manfred, einer der beiden am 18.08.1934 geborenen Zwliingsbrüder, ging zunächst nach Israel und eröffnete zu Beginn der 1960er Jahre in Hamburg ein Restaurant, dem bald eine Reihe weiterer Lokale folgte. Die Bild-Zeitung berichtete 1976 über ihn in einer Reportage ("So machte ich meine erste Million!")
Zwillingsbruder Karl/Carlos studierte am Politechnikum in Quito, wo er 1961 seine Prüfung als Elektroingenieur ablegte.
Klick: Carlos (Karl) Katz und seine Frau Sandra beim Besuch in Nentershausen