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Im Sommer 1936 verließen Siegfried (rechts Passbild 1936) und Berta Oppenheim mit ihrem Sohn Manfred (links Passbild 1936) ihre hessische Heimat
- in der Hoffnung, im damaligen Palästina eine neue Existenz aufbauen zu können. Dort nahm Manfred Oppenheim  seinen neuen Namen Moshe Naveh an - das hebräische Wort naveh bedeutet soviel wie Heim - der
neue Name also als eine Umwandlung der zweiten Hälfte des alten Familiennamens Oppenheim.
Den Erlös, den die Oppenheims durch den Verkauf ihres Hauses in Hersfeld erzielten, investierten sie in die Ausrüstung für eine Metzgerei in Palästina - die
verbliebene Restsumme mussten sie für die Reise- und Transportkosten ausgeben.

  
  
Reisepass von Berta Oppenheim geb. Speier