Der Lebensweg in seiner
neuen Heimat war für Moshe
Naveh (vormals Manfred
Oppenheim) von den ersten
Tagen an ein Kampf ums
Überleben, der ihn wie
selbstverständlich neben
Studium und Beruf auch Dienst
mit der Waffe bedeutete.
Ebenso wie in seiner
beruflichen Tätigkeit als
verantwortlicher Ingenieur bei
der landwirtschaftlichen
Erschließung von Teilen der
Negevwüste führte ihn seine
militärische Laufbahn in
leitende Funktionen.
Aber auch sein privates Leben
wurde durch den Militärdienst
entscheidend mitgeprägt,
lernte der hochrangige
Offizier doch hier seine Frau
Naomi kennen, die als
Funkerin militärischen Dienst
leistete. Ihre Eltern waren als
überzeugte Zionisten schon
1924 aus Posen bzw. Breslau
in das damalige Palästina
eingewandert.
(von rechts) Moshe Naveh/ Manfred Oppenheim, seine Cousine Judith Epstein/ Ilse
Speier und Moshes Frau Naomi auf dem jüdischen Friedhof in Rotenburg im Juni 1993
vor dem Grabstein von Moses Gans, seines Zeichens Hofschlossermeister in Rotenburg.
Moses Gans war der Bruder von Jettchen Speier, geb. Gans, der Großmutter von Moshe
und seiner Cousine Judith.
Grabstein Moses Gans, Vorder-
u. Rückseite: 273a.jpg u.
273b.jpg (Näheres zu Moses
Gans bei Station 16 des virtuellen
Rundgangs durch das jüdische
Rotenburg)
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