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58-jährig, nach 32 Jahren verabschiedete sich Moshe Naveh 1982 vom Dienst für seine Firma, deren Geschicke er in seinen letzten vier Berufsjahren als General Manager wesentlich bestimmt hatte. Auf dem Foto ganz links Jakov Tovia, der Generaldirektor der Mutterfirma  Makarot,  rechts Moshe Navehs Nachfolger.
Nach seiner Lebensplanung wollte Moshe Naveh die Jahre nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben der Familie und den Dingen widmen, für die ihm bis dahin kein zeitlicher Freiraum zur Verfügung gestanden hatte. Neben der Beschäftigung mit Kulturellem dachte er auch an einen Wiedereinstieg in akademische Studien. Doch es kam anders. Noch vor Jahresfrist wurde man bei ihm vorstellig mit der Bitte, sein großes Wissen und Können, über das er als Brunnen- und Wasserpumpenbauer verfügte, zur Unterstützung der Ölförderung in afrikanischen Entwicklungsländern einzusetzen. Man brauchte dort einen Troubleshooter, jemanden, der für besondere Probleme besondere Lösungen anzubieten hatte. So wurde aus dem Wasseringenieur der Ölingenieur Moshe Naveh, der in Afrika und Asien von Ölfeld zu Ölfeld, von Raffinerie zu Raffinerie eilte, um Hindernisse vor Ort wegzuräumen.
Seine Firma hatte ihm die Möglichkeit geboten, parallel zu seiner Arbeit ein Fernstudium im Bereich Hydraulik und Turbomechanik zu absolvieren, das er 1962 mit der Diplomprüfung abschloss. Danach leitete er das Planungsbüro seines Unternehmens, ab 1964 als Chefingenieur und ab1974 als General Manager.