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Eyal Navehs Lehrwerk zur neueren Weltgeschichte ("Das 20. Jahrhundert. An der Schwelle zum Morgen") fand große Beachtung, löste aber auch kontroverse Debatten aus. Der Historiker Tom Segev (Hebr. Univ. Jerusalem) kommentierte die Aufregung in einem Artikel 'Schau was sie mit unseren Mythen gemacht haben... (17-09-99, haArez) folgendermaßen:
"Das Buch von Eyal Naveh sagt das Gegenteil dessen, was ihm unterstellt wird. Um dieses Werk dürften die Eltern jener Schüler, die dieses Buch heute benutzen, ihre Kinder beneiden - gerade dann, wenn sie dieses Buch mit den altbackenen Ausgaben ihrer eigenen Schulzeit vergleichen".
Die "New York Times" hatte 1999 das Buch  bei Erscheinen  auf Seite 1 mit der Schlagzeile vorgestellt: "In Israel ersetzen neue Schulbücher für Geschichte Mythos durch Tatsachen". 


  
Eyal Naveh gehört zu den israelischen Mitgliedern eines Lehrteams, das ein gemeinsames israelisch-palästinensisches Projekt erprobt ("Learning Each Other's Historical Narrative: Palestinians and Israelis"), das die Sichtweise beider Seiten gleichberechtigt den Lernenden zu vermitteln sucht.