Im April 1939 war Jettchen Speier - zusammen mit ihrem
Sohn Adolf, Schwiegertochter Berni, Tochter Hanna und
den Enkelkindern nach Frankfurt geflüchtet, in der
Hoffnung, in der Anonymität der Großstadt einen weniger
bedrohten Lebensabend verbringen zu können. Sie
wohnten dort in dem Haus Schwanenstraße 12.
Krankheit und Kummer hatten Jettchen Speier aber so
stark aufgezehrt, dass sie schon am 7. Mai 1941
verstarb. Sie entging damit zumindest dem gewaltsamen
Todesschicksal ihrer Tochter Hanna, ihres Sohnes Adolf
und ihrer Schwiegertochter Berni, die alle Opfer des
Holocaust wurden.
Jettchen Speier
ca. 1930 (rechts),
auf dem Foto links
oben in ihrem Haus
in Rotenburg (das
letzte Bild, das von
ihr gemacht
wurde). Jettchen
Speier liegt auf
dem jüdischen
Friedhof in Frankfurt
in der … Straße
begraben.
(Foto links unten)