Das Haus Strauss war ein offenes Haus, und oft gab es Besuch von Verwandten aus Nah und Fern.  Im Lauf der Zeit wurde immer wieder am Haus an- und umgebaut. So errichtete Joseph Anfang der 30er Jahre auf der Waschküche -zwischen Haupthaus und Lager gelegen- eine feste Laubhütte, deren Dach mit einem raschen Handgriff zu öffnen war. Hier konnte die Familie ungestört das Laubhüttenfest feiern, auch als später steinewerfende oder pöbelnde Hitlerjungen den Ton angaben.



 
Rechts: 1933 im Hof - Im Hintergrund ist der noch unverputzte Anbau über der Waschküche zu erkennen, der als Laubhütte diente. Auf dem Arm von Lilli Strauss ist Lore Tannenbaum zu sehen, auf dem Rädchen der kleine Alfred Strauss.
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Aus dem Alltagsleben bis zur Nazizeit
  
Links: Verwandtenbesuch aus Gersfeld: Tante Toni Goldner (Lillys Schwester) mit Sohn Ernst