Der "Judenboykott":  Nachdem Zentrum und bürgerliche Parteien dem sogenannten “Ermächtigungsgesetz” Hitlers zugestimmt hatten, war der Weg geebnet für weit mehr als 500 Gesetze, Verordnungen und Verfügungen, die im Lauf der Nazijahre  zur Ausgrenzung der jüdischen Bürger aus allen Lebensbereichen der Gesellschaft und zu ihrer völligen Entrechtung führten. 
Der Boykott jüdischer Geschäfte, Arzt- und Anwaltspraxen am ersten April 1933 war  der erschreckende Auftakt hierzu.
Auch im Raum Hünfeld begann mit umfangreichen Boykottmaßnahmen der organisierte Terror gegen die jüdische Bevölkerung.
Wie mag die Familie Strauss das alles erlebt haben? Tatsache ist, dass infolge  der Hetze  und der ständigen Drohungen  die nichtjüdische Kundschaft mehr und mehr weg blieb und so die jüdischen Ge-schäfte nach und nach eingingen.
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Leben unter dem Hakenkreuz bis zur "Kristallnacht"
  
Hünfelder Kreisblatt - Oben: 31.3.1933
Unten: Seit Mitte September konnte man diese stereotype Aufforderung Monate lang täglich lesen.