In einer Anhörung gab Joseph Strauss zu Protokoll, dass ihn in
der fraglichen Nacht etwa um 24 Uhr “plötzlich furchtbare
Schläge gegen den Rolladen” seines Schaufensters aufweck-
ten. “Als diese dann verstummten”, hörte er ein Auto vor
seinem Haus abfahren, worauf er sich sofort in den Laden
begab, um nach dem Schaden zu sehen. Während er noch in
der Ladentür stand, kam ein  Fahrzeug, dessen Kennzeichen er
sich merkte, den Fuldaer Berg hoch. “Dieser Wagen hatte
hinten ein Eisengitter, wahrscheinlich als Gepäckträger”.
Da Joseph nach diesem nächtlichen Schrecken doch nicht
schlafen konnte, stellte er sich in seiner Wohnung im ersten
Stock an ein offenes Fenster mit angelehntem  Schalter.
“Gegen 1 Uhr”, so berichtete er, “kam dasselbe Auto .. zurück
in Richtung auf mein Haus. An dem Garten des Dr. Schenk hielt das Auto an, sodaß der
Lichtkegel von den Lampen des Wagens auf mein Schaufenster gerichtet war. Aus dem
Wagen entstiegen 2-3 Personen in Arbeitskleidung mit Äxten und Pickeln bewaffnet.
Als die Leute auf mein Schaufenster zuliefen, rief ich zum Fenster hinaus um Hilfe. Auf diese Hilferufe kamen Gäste aus der Gastwirtschaft von Josef Hodes auf die Straße
gelaufen,” worauf  die Leute mit den Äxten “von ihrem weiteren Vorhaben abließen”
und schnell in Richtung Gartenstraße davonfuhren. Josef Strauss, der übrigens vorher
noch ein zweites Auto von der Gartenstraße her in die Fuldaer Straße hat einbiegen
sehen, hat “das Auto an dem Eisengitter bestimmt wieder erkannt.”