Obgleich Salomon LEVI/KAUFMANN und auch dessen Söhne Besitzer des Hauses Nr. 38 waren, kaufte Salomon 1816 ein zweites
Haus auf dem Nachbargrundstück mit der späteren Haus-Nr. 60, das allerdings seinen Hauseingang an der Niederbeisheimer Straße
(heute Nr.16) hatte. Unklar ist, welche Teile vom alten Haus er für den Neubau, der ihn 270 Reichstaler gekostet hatte, verwendete.
Auf einem Balken, der heute teilweise verdeckt ist, steht die Inschrift:
Mit dem Besitz von zwei Häusern im Gesamtwert von 600 Reichsthalern, 44 Acker Land, 2 Ochsen, 1
Kuh musste der Viehhändler
und Bauer Salomon KAUFMANN 1825 außer Grundsteuer, Vieh- und Gewerbesteuer 5 Reichsthaler für
die Synagogengemeinde (Steuerklasse 5) und 1831/35 (Steuerklasse 10) sogar 10 Reichsthaler bezahlen.